5 große Vorteile vom Heiraten im Winter

Eine Hochzeit im Winter bietet viele Vorteile und kann unglaublich romantisch sein. Hier erfährst du fünf entscheidende Vorteile vom Heiraten im Winter und für wen eine Winterhochzeit geeignet ist!

Heiraten im Winter: Die Vorteile

Winterhochzeiten sind nicht nur total romantisch, ihr sichert euch durch das Heiraten im Winter zudem noch viele Vorteile gegenüber Paaren, die sich für eine Sommerhochzeit entscheiden. Die fünf entscheidenden Vorteile für eine Winterhochzeit habe ich euch in diesem Beitrag zusammengefasst.

Heiraten im Winter

1. Mehr Locations zu Auswahl

Die meisten Locations, ausgenommen von Berghütten in schneereichen Gebieten, sind im Winter weniger ausgelastet, sodass ihr mehr Auswahl habt als im Sommer.
Und das ist ein großer Vorteil, wenn ihr nicht schon 1 1/2 bis 2 Jahre vor eurer Hochzeit mit der Planung anfangen wollt oder könnt. Beliebte Trau- und Feierlocations sind nämlich im Sommer schon so lange im Voraus ausgebucht. Verrückt nicht?

Eure Location wird sich in den Monaten November, Januar und Februar zudem wesentlich mehr auf euch und eure Wünsche konzentrieren können als im Sommer. Während im Sommer oft mehrere Veranstaltungen an einem Wochenende am gleichen Ort stattfinden, ist das im Winter oft nicht der Fall.
Besonders wertvoll ist das für Paare, die DIY-Hochzeiten feiern. Und zwar steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass ihr am Vortag bereits in der Location dekorieren könnt. Ist eure Wunschlocation im Sommer sehr beliebt und hat da zwei oder mehr Veranstaltungen an einem Wochenende, ist das meist nicht möglich. In Erfahrung bringt ihr das dann oft erst, wenn ihr mit eurer Planung schon fast fertig seid.

Worauf ihr bei der Wahl eurer Winterlocation achten solltet:

Es lohnt sich bereits bei der Locationsuche an das Brautpaarshooting und eure Gästeanzahl zu denken, besonders bei Winterhochzeiten. Denn eure Gäste werden sich größtenteils drinnen aufhalten, weswegen sich eine Location mit viel Platz auszahlt. Wenn ihr viele kleine Gäste habt, dann denkt auch an Platz für einen kleinen Spielebereich.

Manche Locations, besonders Schlösser und Burgen, bieten auch den Raum das Brautpaarshooting drinnen durchzuführen. Und das bietet euch zum einen eine Alternative bei ganz schlechtem Wetter, zum anderen aber auch Abwechslung zu den Bildern in der schönen Winterlandschaft draußen. Auch waldnahe Locations sind toll für ein winterliches Brautpaarshooting. Locations auf Bergen sind die perfekten Winterlocations, denn so lässt sich beim Brautpaarshooting oft wunderbar ein Ausblick festhalten und die Wahrscheinlichkeit für Schnee steigt!
Sollte das Wetter schlecht sein, reicht oft schon ein Unterstand in Locationnähe, wie bei dem Foto von Amalia. Amalia ist die Braut mit dem schönen Rückenausschnitt auf den kommenden Fotos. Weil es an ihrem Hochzeitstag geregnet hat, hat sie sich für das Foto einfach untergestellt.

Heiraten im Winter

2. Vorteile beim Brautpaarshooting

Im Winter steht die Sonne den ganzen Tag über tiefer als im Sommer, was ganz wunderbares Licht für euer Brautpaarshooting macht.
Bei Sommerhochzeiten gibt es durchaus ungünstige Tageszeiten für das Brautpaarshooting. Im Winter aber so gut wie gar nicht!
Paare, die im Winter heiraten, bekommen im Gegenzug zu Paaren, die im Sommer heiraten, außergewöhnlichere Brautpaarbilder und die Chance auf wunderschöne Schneebilder. Und selbst, wenn Frau Holle nicht mitspielt, lassen sich Äste von Bäumen und Büschen sehr romantisch in Bilder einarbeiten.
Natürlich gibt es keine Gutwettergarantie im Winter. Die gibt es im Sommer aber auch nicht. Es gilt wie im Sommer: Auch der Regen kann sehr liebevoll in Bildern eingesetzt werden und bedeutet ja bekanntlich Glück für die Ehe!
Als eure Hochzeitsfotografin habe ich immer durchsichtige Regenschirme im Auto, die sich toll beim Brautpaarshooting im Regen einsetzen lassen. Lasst euch von den folgenden Fotos aus meinem Portfolio überzeugen!
Im Anschluss erhaltet ihr zudem dann Tipps für euer Brautpaarshooting im Winter.

Tipps für das Brautpaarshooting im Winter:

  • Passende Stolas, schicke Mäntel und Jacken, Schals, zarte Ponchos und Kuschelpullis sollten beim Brautpaarshooting im Winter nicht fehlen. Sie gehören ja immerhin mit zu eurem Konzept! Natürlich finden sich immer auch Wege, eure Roben vollständig unbedeckt zu fotografieren. Bedenkt zudem, dass ihr bei einer Hochzeitsreportage sicher noch ganz viele Fotos bekommt, wo ihr drinnen seid und eure Kleidung auch unbedeckt zu sehen ist!
  • Besonders bei Schnee lohnt es sich die Schuhe zu wechseln, vor allem für die Braut. Nichts ist schlimmer als kalte Füße! Schicke Stiefeletten oder festes Schuhwerk sind eine super Alternative, damit die Füße nicht kalt werden. Von den fünf Paaren, die auf den vorherigen Bildern zu sehen sind, hatten drei beim unserem Shooting Stiefel an. Hättet ihr das gedacht?
  • Nicht zu viel Zeit einplanen! Für authentische Brautpaarfotos braucht es keine zwei Stunden. Bis 30 bis 45 Minuten reichen auch völlig aus!
  • Im Winter geht die Sonne früher unter. Beachtet das bei der Planung des Zeitpunktes eures Brautpaarshootings! Mehr dazu findet ihr in einem Blogbeitrag über den besten Zeitpunkt für das Brautpaarshooting. Das es früher dunkel wird hat auch einen großen Vorteil: Eure Gäste können euch an der Feierlocation mit Wunderkerzen begrüßen! Einfach traumhaft romantisch und super schön auf Fotos.

3. Blumen für eure Winterhochzeit

Saisonale Blumen zu verwenden spart Geld und ist, wenn sie regional geerntet wurden, auch gut für die Umwelt. Für eure Hochzeit im Winter bieten sich deshalb Rosen, Tulpen, Amaryllis, Ilexzweige, Disteln und Chrysanthemen an.
Im November erhaltet ihr auch noch wunderschöne Proteen. Als Beiwerk lassen sich Eukalyptus, verschiedene Zweige und verschiedenes Tannengrün einbinden.
Im Februar deuten Ranunkeln, Narzissen, Iris, Fresien und Weidekätzchenzweige bereits auf das Frühjahr hin und sind tolle Begleiter auf eurer Winterhochzeit.
Aktuell sind ja Trockenblumen total im Trend. Auch sie lassen sich im Winter wunderbar für den Brautstrauß und eure Deko nutzen.

Darauf solltet ihr bei eurer Blumenauswahl im Winter achten:

So wie manchmal Blumen an sehr heißen Sommertagen vorzeitig welk werden, vertragen auch nicht alle Blumen Kälte gut. Deshalb solltet ihr euch, wenn ihr nicht saisonale Blumen für eure Winterhochzeit verwenden möchtet, unbedingt bei eurem Floristen beraten lassen oder auf den aktuellen Trockenblumentrend zurückgreifen. Dann habt ihr euren Strauß auch gleich für die Ewigkeit!

Heiraten im Winter

4. Ein winterliches Hochzeitskonzept: Romantisch und herzhaft!

Eine Winterhochzeit muss nicht gleich eine Weihnachtshochzeit in Rot-Gold sein. Beim Heiraten im Winter habt ihr noch viel mehr tolle Optionen, denn von leichten Grau- oder Pastelltönen wie eisblau bis hin zu satten tiefen Burgundertönen passt alles.
Bei Pinterest habe ich für euch einige Inspirationen gesammelt und verlinkt. Und wer es von euch gern deftig mag, für den ist eine Winterhochzeit auch aus kulinarischer Sicht genau richtig!

Tipps für die Getränkeauswahl

Neben den Winterklassikern Glühwein und Feuerzangenbowle, die auch sehr an eine Weihnachtsfeier erinnern, ist eine Winterhochzeit auch etwas für Liebhaber von kräftigen Rotweinen, deftigem Bier, Punsch, winterlichen Cocktails mit Orange und Gewürzen, Aperol und nicht zuletzt Kakao!
Ein Highlight kann eure Kakaobar sein, an der ihr verschiedenen Trinkschokoladen  oder verschiedene Toppings für Kakao anbieten könnt. Toppings können Mini-Marshmallows, Keksbrösel, Streusel, Sahne, Sirupe und Schuss sein, mit denen sich die Gäste ihren Kakao verschönern können.
Zum Winter passen auch ganz wunderbar Nüsse und deshalb auch Nussbrand. Wer von euch ist noch ein Liebhaber von Haselnussbrand und – likören? Bei der Getränkeauswahl friert auch garantiert niemand!

Tipps für Speisen

Klar, ganz wichtig am Hochzeitstag ist natürlich das Essen. Ohne Frage! Heiraten im Winter bedeutet deftiges Essen, dass es so bei Sommerhochzeiten oft nicht gibt.
Wer also ein Liebhaber von Spanferkel, Braten, Gans, Ente und Wild ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Dazu gereicht werden können Klassiker wie Rotkohl, Knödeln und Kartoffeln, aber auch Pilzpfannen und -rahmsoßen (mmmmh…Pfifferlinge…), mit Apfel, Birne oder Kürbis verfeinerte Beilagen und Soßen und Rahmgemüse.
Vorweg ist die klassische Hochzeitssuppe doch im Winter auch passender als im Sommer. Oder doch ein Kartoffel-Kürbis-Cremesüppchen?

Desserts und Candybar

Der Winter bietet auch viele Möglichkeiten für den Nachtisch:
Warmer Apple-Crumble mit Vanillesoße, Karamell oder Eis, ein warmer Apfelstrudel und Mousse au Chocolat sind die Klassiker. Ich bin ja auch ein Fan von der Hochzeitstorte zum Dessert, sodass das Dessertbuffet klein gehalten werden kann. Schneidet ihr die Torte zum Dessert an, geht auch meist viel mehr davon weg!
Auf der Candybar dürfen im Winter Cookies nicht fehlen. Super bieten sich hier, ergänzend zu den vielen leckeren Süßigkeiten, auch ein warmes Schokofondue und eine Auswahl Nüsse an.

Heiraten im Winter

5. Der wichtigste Vorteil: Alle eure Gäste haben Zeit!

Einer der größten Vorteile beim Heiraten im Winter, besonders im November, Januar und Februar, ist, dass eure Gäste nicht schon auf mehreren Hochzeiten und Veranstaltungen tanzen. Das tun viele eurer Gäste nämlich den Sommer über.
Oder eure Gäste haben ihren Sommerurlaub längst gebucht. Es steigt also die Wahrscheinlichkeit bei einer Hochzeit im Winter, dass ihr einen Termin wählt, an dem alle eure Liebsten wirklich können! Das ist natürlich auch entspannt für eure Gäste, die nicht, wie manchmal im Sommer, von einer Hochzeit in die nächste stolpern.
Sie haben mehr Zeit, sich kleine Freuden und Überraschungen für euch auszudenken und sich ganz eurem Hochzeitstag zu widmen.

Bonus-Tipp: Mehr Flexibilität bei der Buchung eurer Dienstleister

Viele hauptberuflich tätige Hochzeitsfotografen, wie ich, können an den Samstagen im Sommer keine kleinen Hochzeitsreportagen annehmen. Ein weiterer Vorteil ist also, dass ihr euren Hochzeitsfotografen im Winter auch an Samstagen für Begleitungen von kürzerer Dauer buchen könnt. In der Nebensaison von Oktober bis April könnt ihr mich, auch an Samstagen, ab 2 Stunden Begleitdauer buchen.
Dadurch seid ihr bei der Buchung sehr flexibel!

 

Eure Anfrage
Du planst gerade deine Hochzeit und suchst noch den passenden Fotografen? Wenn dir meine Arbeiten gefallen und du mich gerne kennen lernen würdest, Fragen hast oder dir ein individuelles Preisangebot wünscht, kannst du mich schnell und einfach erreichen:
Bitte tragt hier euren Wunschtermin ein, damit ich euch eine Rückmeldung über die Verfügbarkeit geben kann. Es gibt noch keinen Wunschtermin? Dann tragt den Wunschmonat für euer Shooting ein oder wann ihr am ehesten Zeit habt.
Bitte tragt hier ein in welcher Region die Reportage oder das Shooting stattfinden soll, damit ich den Reiseweg beurteilen, euch ein entsprechendes Angebot machen und euch Auskunft über die Verfügbarkeit eures Termins geben kann.
Ich stimme zu, dass meine persönlichen Daten gespeichert und verwendet werden, um wieder mit Ihnen in Kontakt zu treten. Es werden keine Daten an Dritte gesendet oder weitergegeben.

 

Am Ende noch ein paar Dienstleister- und Locationempfehlungen für eure Winterhochzeit:

Schloß Gehrden mit dem Hochzeit zu Zweit Angebot
Schulzes Hof für eure winterliche Scheunenhochzeit
Eugenia Lawatsch Braut- & Hairstyling
Nina Lather Goldschmiedin für eure Trauringe
MyDo Make-up Brautstyling in Düsseldorf
Kati Syhré – Brautschneiderin für Brautmode nach Maß