Über Susan

It’s so important to do something every day that will make you happy. – Bob Ross

Hi, ich bin Susan und ich freue mich, dass du hier bist. Ich bin Hochzeitsfotografin. Die meiste Zeit meiner Woche, während der Arbeit, während des Studiums und wenn ich meinem Hobby nachgehe, verbringe ich mit einer Sache, die ich sehr liebe: Der Fotografie.

Susan Schaper Fotografie

Ich habe immer schon ein kreatives Ventil gebraucht, das mich zur Ruhe bringt. Früher habe ich gerne gemalt. Als Jugendliche habe ich dann manchmal nachts im Fernsehen Bob Ross schaut. Wer kennt ihn? Den Afro tragenden US-amerikanischen Maler, der in seiner Sendung „The Joy of Painting“ dem Zuschauer seine wunderbaren Landschaften vormalte… Die Sendung ist fast so alt wie ich und durchaus kitschig. Wer Interesse hat: Die Folge „Mighty Mountain Lake“ beinhaltet mein Lieblingszitat. In seiner Sendung hat er so einige schlaue Dinge gesagt, die ich erst viel später so richtig für mich begriffen habe.

Don’t forget to make all these little things individuals — all of them special in their own way. – Bob Ross

Besondere Momente zu begleiten, hat es mir am meisten angetan. Ich mag authentische und lebendige Fotos, die ein Stück Persönlichkeit und Geschichte erzählen und ich liebe den Reportagestil. So kam ich dann auch zur Hochzeitsfotografie. Eben weil jede Hochzeit ein besonderer, einmaliger Tag ist und ihre ganz eigene Geschichte erzählt. Jedes Paar, das ich fotografiere, hat eine eigene kleine Geschichte. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich ein Stück von eurer Persönlichkeit mit meiner Kamera einfangen und festhalten kann.

Every day is a good day when you paint. – Bob Ross

Jeder Tag ist ein guter Tag, wenn du das tust, was du liebst. Ich bin ein glücklicher Mensch, und das mitunter auch deshalb, weil ich beruflich das machen kann, was mir am meisten Freude bereitet.

Anytime you learn, you gain. – Bob Ross

Weil es mir so viel Freude macht und ich mich gerne weiterbilde, habe ich mich 2017 auf den Studiengang „Fotografie und Medien“ beworben. Ich habe die Eignungsprüfung bestanden und dadurch nun eine tolle Chance, mich nicht nur im handwerklichen Bereich, sondern vor allem auf künstlerischer Ebene fotografisch weiter zu entwickeln.

Susan Schaper Fotografie

I´ve spend half of my life, doing some one else´s thing. And if you ever, ever get a job doing the thing that you like to do best, than it´s wonderful. – Bob Ross

Auch wenn mich die Kamera schon Jahre begleitet: Fotografin war ich nicht immer. Ich habe eine Ausbildung zur Ergotherapeutin absolviert, als Ergotherapeutin gearbeitet und ein Studium im Bereich der Gesundheitswissenschaften abgeschlossen. Bereiche, die zwar zum Teil kreativ sind, aber eigentlich nicht viel mit Fotografie zu tun haben. Zuerst war die Fotografie mein kreativer Ausgleich neben dem gesundheitswissenschaftlichen Studium. Nach dem Studium habe ich mich dann weiterhin in das Gesundheitswesen begeben… wirklich glücklich war ich dort aber nicht.

Talent is a pursued interest. Anything that you’re willing to practice, you can do. – Bob Ross

Ich bin ein perfektionistischer Mensch und sehr kritisch mit meiner Arbeit. Wenn ich etwas mache, dann mit voller Energie und Konzentration. Ich glaube daran, dass man nur dann dauerhaft tolle Arbeit leisten kann, wenn man etwas tut, das einem auch wirklich Freude bereitet. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, mich mit meiner Leidenschaft, der Fotografie, selbstständig zu machen.

We don’t make mistakes. We just have happy accidents. – Bob Ross

Alles was ich bisher beruflich gemacht habe, bereue ich nicht. Im Gegenteil: Es hat mich geformt. Mein Werdegang hat mich geduldiger und verständnisvoller gemacht. Durch die Arbeit mit Patienten und während des Studiums habe ich beeindruckende und starke Persönlichkeiten kennen gelernt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Susan Schaper Fotografie

You have to allow the paint to break to make it beautiful. – Bob Ross

Genauso dankbar bin ich dafür, endlich das gefunden zu haben, was mich erfüllt. Ich bin glücklich darüber, dass ich nach dem Wochenende voller Vorfreude auf jede neue Woche blicken kann. Mit der Fotografie habe ich etwas gefunden, womit ich mich 24 Stunden am Tag beschäftigen könnte, ohne, dass mir langweilig würde. Etwas mit dem sich Erinnerungen einfangen und Geschichten erzählen lassen. Vielleicht darf ich mit meinen Fotos auch mal ein Stück deiner Geschichte erzählen?

 

Warum eigentlich Bob Ross?

Ich kann nicht sagen, ich sei Bob Ross Fan. Ich habe die meisten Sendungen von ihm in meiner Jugendzeit gesehen, aber weniger, weil ich seine Malereien bewunderte, sondern mehr wegen seiner Stimme. Ich finde, dass es etwas meditatives hat, ihm zuzuhören und ihm dabei beim Malen zuzusehen. Bob Ross war ein Unikat. Er ist mir sympathisch gewesen, weil er etwas gutmütiges an sich hatte. Ich gewann den Eindruck, dass er andere Menschen glücklich machen wollte, eben auf seine Art, mit Malerei. Und zwischen all den wunderlichen Dingen, die er erzählte, streute er in fast jede Folge eine kleine Weisheit ein. An die erinnere ich mich teilweise heute noch.

 

 

Fotos: Nelli Brinkmann Fotografie